Unsere Weine
Was Sie über unsere Weine wissen sollten!
Weißwein
RieslingWir sind in Württemberg die Genossenschaft mit dem höchsten Anteil an Riesling. Und das nicht ohne Grund. Der spät reifende Riesling findet auf unseren Steinacker - Keuper Böden mit Ihren sonnigen nach Süden hin ausgerichteten Weinlagen ideale Wachstumsbedingungen. Riesling ist die edelste Weißweinsorte in Deutschland. Weingenießer schätzen am Riesling besonders das "Schwänzle", womit man unter Insidern den feinen Nachgeschmack meint. Denn der Geschmacksträger beim Riesling ist die feine Fruchtsäure. Die Kunst dabei ist es, eben diese feine Fruchtsäure in schöne Harmonie mit der natürlichen Frucht der Traube zu bringen. Und das genau macht unser Steinacker - Keuper.
Müller-Thurgau
Die nach dem Züchter benannte Traubensorte entstammt einer Kreuzung von Riesling und Gutedel. Reift früh und bringt bei geringer Säure milde, blumige Weine mit duftigem Bukett.
Kerner
Kreuzung von Trollinger und Riesling. Kerner Weine sind frisch, dem Riesling ähnlich und mit leichtem Muskat-Bukett.
Rotwein
TrollingerDer spätreifende Trollinger wird in Deutschland nur in Württemberg angebaut. In den letzten Jahrhunderten entwickelte er sich zu einer beliebten württembergischen Spezialität: Zum Nationalgetränk der Württemberger. Wegen seines herzhaften Charakters genießt ihn der Schwabe gern zu deftig-rustikalen Speisen.
Lemberger
Der Lemberger stellt höchste Ansprüche an die Lage. Durch seine tief dunkle Farbe, seinen kräftigen Körper uns seine feinherbe Art zählt dieser Wein weltweit zur Traubenelite. Im Geschmack ist er kräftig und würzig und erinnert im Bukett an dunkle Waldfrüchte wie
Brombeere. Er passt besonders gut zu Lamm, Hase, Reh oder auch mit einem Frischlingsrücken.
Schwarzriesling
Der Schwarzriesling stammt aus der Familie der Burgunderreben und wird bereits seit Jahrhunderten in Württemberg kultiviert. Leuchtendes Rot, zarte Fülle und vollendete Harmonie sind die Hauptgründe für die Beliebtheit des Schwarzriesling - Weines. Er schmeckt besonders gut zu Schmorgerichten – etwa von der Wildente. Hier kann er den typischen Geschmack von durchgebratenem Fleisch und einer Soße aus Rotwein, Rotweinessig und Blut aus der Entenkarkasse zur wahren Freude steigern.
Spätburgunder
Der Spätburgunder reift spät und stellt hohe Ansprüche an die Lage. Purpurrot, körperreich, mit verhaltenem Feuer erfüllt der Spätburgunder auch höchste Ansprüche verwöhnter Weinkenner. Er ist der klassische Wein zu Rind, Wild und Geflügel.
Samtrot
Der Samtrot ist eine Mutation des Schwarzrieslings und im Weincharakter ähnlich. Seinem Namen macht er durch seine warme, rote Farbe und samtige Fülle Ehre. Dazu kommt gediegene Eleganz, die er einer dezenten Säure verdankt. So trinkt man den Samtrot zu vielen Anlässen – auch zu kräftigen Fleischgerichten.
Acolon
Dieser Rotwein ist eine Kreuzung von Lemberger und Dornfelder. Der Acolon reift früh und bringt sehr farbintensive Weine mit gutem Gerbstoffgehalt hervor. Acolon ist in seinen Eigenschaften dem Lemberger ähnlich, mit einem späteren Austrieb, früher und höherer Beerenreife. Die reif und harmonisch wirkenden Weine zeigen feine Fruchtaromen bei gleichzeitig guter Struktur und Nachhaltigkeit.
Muskat-Trollinger
Die sehr spät reifende Rotwein-Rebsorte mit großen Beeren wurde früher als Spielart oder Abkömmling des Trollinger (vielleicht durch eine zufällige Kreuzung mit dem Muskateller) angesehen. Heute gilt der Muskat-Trollinger als eigenständige Sorte. Ihren Namen verdankt die Rebe dem intensiven, aber unaufdringlichen Muskatbukett; mit dem Trollinger teilt sie die rubinrote, leichte Färbung und gute eine Bekömmlichkeit.
Weißherbst
Der Weißherbst wird im Unterschied zum Rotwein dadurch gewonnen, dass die Trauben nach dem Entfernen der Stiele ( = Entrappen) sofort abgepresst werden und dadurch nur wenig Rotweinfarbstoffe in den Wein gelangen. So entsteht ein hellroter, roséfarbener Wein – der rebsortenreine Weißherbst.
